Neues offenes Angebot im ASB-Seniorenzentrum

„Monatliches Demenzkaffee für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz“ startete am 10.8. und wird bereits bei der Premiere sehr gut akzeptiert

Bis zu 1,6 Millionen Menschen sind heute in Deutschland an Demenz erkrankt. Ihre Versorgung stellt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels eine immer größere Herausforderung für das Gesundheits- und Sozialwesen, sowie für die pflegenden Angehörigen im häuslichen Umfeld dar. In Abhängigkeit von statistischen Grundannahmen könnte sich diese Zahl der Demenzkranken bis zum Jahr 2050 verdoppeln.

Um gerade den pflegenden Angehörigen Unterstützung bei der häuslichen Pflege anzubieten, bieten jetzt die Experten im ASB-Seniorenzentrum Hagenbach das monatliche "Demenzkaffee für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz“ an. Dieses findet regelmäßig jeden 2. Mittwoch im Monat von 17:30 – 19:30 im Zentrum statt. Am 10. August startete dieses neue Angebot im ASB-Seniorenzentrum Hagenbach mit hoher Akzeptanz und guter Teilnahme.

Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz haben hier die Gelegenheit sich untereinander auszutauschen und auch Rat und Unterstützung von den Experten zu bekommen. Bei der „Premiere" stellten diese ihre Angebote den interessierten Teilnehmern vor.

Frau Elke Duthweiler und Frau Tremmel-Kempf vom Pflegestützpunkt Wörth bieten umfassende Beratung zum Thema Pflege bis zur Organisation und Koordination der erforderlichen Leistungen an. Frau C. Lossin vom Betreuungsverein der AWO bietet fachkundige, unbürokratische und individuelle Information, Beratung und Unterstützung in allen Fragen zur gesetzlichen Betreuung, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung an. Eine der Teilnehmerinnen, Frau E. Betsch, Fachanwältin für Familienrecht und systemischer Coach, bietet ehrenamtlich Interessierten ihre Unterstützung als Familienanwältin und Coach an.

Michael Matthes, Hausleitung und Marion Weidemann, Pflegedienstleitung des ASB-Seniorenzentrums Hagenbach stellten, das im Landkreis Germersheim einzigartige Konzept, sowie die Angebote des Seniorenzentrums wie z.B. Kurzzeitpflege als Entlastung für die pflegenden Angehörigen, vor. Matthes führte noch des Weiteren aus, dass das Seniorenzentrum des ASB Rheinland-Pfalz sich nicht nur als Anbieter von zu bezahlenden Dienstleistungen versteht, sondern auch seiner sozialen Verantwortung in der Region gerecht wird indem es auch Netzwerkarbeit zum Wohl der Menschen unterstützt, bzw. initiiert. In diesem Sinn wurde auch das „Demenzkaffe“ als Austausch- und Unterstützungsrunde „über die Anbieter sozialer Dienstleistungen hinweg“ im ASB-Seniorenzentrum in Hagenbach ins Leben gerufen.

Die Teilnehmer verabschiedeten sich nach dem zweistündigen, ersten Treffen zuversichtlich voneinander, weil sie wahrnehmen konnten, dass sie nicht alleine sind und gute, individuelle Hilfe bekommen können. Alle freuen sich schon auf den nächsten Termin am 14. September im ASB-Seniorenzentrum Hagenbach.

Flyer